Junger Mann Teelicht

Schluss mit den negativen Gedanken!

Schlechte Laune entsteht nicht nur durch echte negative Erlebnisse, sondern auch durch unsere innere Einstellung – und die lässt sich im Gegensatz zu den äußeren Einflüssen glücklicherweise ändern.

Woher kommt Negativität?
Die Haltung, welche wir zu den Dingen, die in unserem Leben passieren, haben, entscheidet nicht allein über unsere Stimmung. Natürlich treffen auch andere Menschen Entscheidungen, die Auswirkungen auf uns und unsere Empfindungen haben. Umgeben wir uns zusätzlich mit Menschen, die ihren negativen Gedanken freien Lauf lassen und mit diesen ihr gesamtes Umfeld anstecken, fühlen wir uns nur (noch) schlechter.
Beschwert sich das Gegenüber laufend über jedwede Kleinigkeit und mischt sich sogar in fremde Angelegenheiten ein, ist dieses Verhalten auch für uns sehr anstrengend und nimmt uns sämtliche Kraftreserven. Hier hilft nur eines: Sich innerlich von diesem Energievampir zu lösen und so wenig Zeit wie möglich gemeinsam zu verbringen.

Nicht von mieser Laune anstecken lassen
Leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn es sich bei den Energieräubern um Menschen handelt, die uns am Herzen liegen. Einfühlsam, mitfühlend und rücksichtsvoll zu sein ist nicht verkehrt – wir sollten das Problem des anderen aber nie zu unserem eigenen machen. Die Verantwortung, eine passende Lösung zu finden oder jemandem den Schmerz und die Wut zu nehmen, liegt nicht bei uns. Wir müssen nicht ganz genauso empfinden, um anderen helfen zu können. Je wichtiger uns aber ein bestimmter Mensch ist, umso schwerer fällt es auch, das richtige Maß an Abgrenzung zu finden.

Negative Gedankengänge in Krisenzeiten
Gerade wenn wir vor einem wirklich großen Problem stehen, neigen wir dazu, unsere Gedanken nur noch auf alles Negative zu lenken. Wir können kaum aufhören, über all die furchtbaren Dinge zu grübeln und malen uns die schlimmsten Szenarien für unsere Zukunft aus. Vielleicht bereuen wir auch Dinge, die wir getan oder nicht getan haben. Wir hängen der Vergangenheit und unseren schönen Erinnerungen nach, vermissen die unbeschwerten Zeiten und machen uns Sorgen über all die schwierigen Aufgaben, die uns noch bevorstehen. Ein unbekümmertes Leben scheint vorerst in viel zu weite Ferne gerückt zu sein.

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Entscheidend ist aber: Wir alleine bestimmen, ob wir uns von diesen Gedankengängen herunterziehen lassen. Jede Situation, sei sie noch so schwierig oder schlimm, bringt auch etwas mit sich, mit dem wir gut leben können oder das uns sogar ganz neue Möglichkeiten verschafft. Manchmal entwickelt sich aus so einer Phase heraus ein nötiger Schritt in eine andere Richtung, über den wir uns im Nachhinein freuen.

Frage Dich zunächst selbst, ob Du das, was Dich belastet, überdramatisierst oder ob es tatsächlich Realität ist. Sieht die Wahrheit vielleicht doch gar nicht so schlimm und trist aus, wie Dein Kopf es Dir vorspielen möchte? Kannst Du aktiv etwas tun, um eine positive Veränderung herbeizuführen?

Achte auf Deinen Körper
Genügend Schlaf, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und eine gesunde Ernährung gehören zu den wichtigsten Bausteinen für ein glückliches Leben. Wer sich gut um sich selbst kümmert, verbessert damit auch seinen seelischen Zustand, die innere Einstellung und die Bereitschaft, anderen Menschen hilfreich zur Seite zu stehen.
Gleichzeitig hat der Körper mehr Kraft, sich an die eigentliche Problemlösung zu machen und der ständigen Jammerei den Kampf anzusagen.

Lass Dich auf Deinem Weg nicht zu sehr beirren und laste Dir nicht die schlechte Laune anderer an. Mach Dich frei von den Dingen, die Du ohnehin nicht ändern kannst und verabschiede Dich von Gewohnheiten oder Menschen, die Dir nicht guttun. Hör auf, Dich mit anderen und deren Leistungen zu vergleichen – wichtig ist nur, dass DU zufrieden mit Deinem Leben bist.

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