Frau mit ausgebreiteten Armen

Mit positiveren Gedanken durchs Leben gehen

Viel zu oft sehen wir nur die negativen Dinge und all unsere schönen Erlebnisse rücken in den Hintergrund. So kannst Du Deinen Blickwinkel verändern.

Es regnet, die Bahn verspätet sich mal wieder, Dein Date hat Dich für heute Abend versetzt und bei der Arbeit ging es den ganzen Tag drunter und drüber. So viele Gründe, sich schlecht gelaunt zurückziehen zu wollen und dabei die ganze Welt auszublenden.

Solche Momente kennt wohl jeder. Was wir aber regelmäßig vergessen: Es könnte viel, viel schlimmer sein. Wir nehmen die Tage, an denen alles glatt läuft, als zu selbstverständlich hin und erst wenn wirklich etwas Schlechtes passiert, wünschen wir uns wieder in unsere eigentlich problemlosen Zeiten zurück. Plötzlich fragen wir uns, wieso uns nicht aufgefallen ist, wie gut es uns ging.

Genau so funktioniert das menschliche Gehirn aber: Es nimmt alles Negative viel stärker wahr als die vielen schönen Erlebnisse. Das dient dazu, dass wir aus unseren negativen Erfahrungen lernen und so sogar unser eigenes Überleben sichern können. Eine drohende Gefahr kann eher abgewendet werden, wenn auf vergangene Ereignisse zurückgeschaut wird und entsprechende Konsequenzen gezogen werden. Unsere Negativität hat also einen durchaus sinnvollen Zweck, steht uns aber häufig im Weg, wenn es um ganz alltägliche Erlebnisse geht.

So gehst Du glücklicher durchs Leben
Mit ein wenig Arbeit und Anstrengung kannst Du es schaffen, zukünftig nicht so schnell die Nerven zu verlieren. Das musst Du dafür tun:

Akzeptiere, was Du nicht ändern kannst
Kennst Du auch diese Menschen, die ständig etwas zu meckern haben oder gehörst Du sogar dazu? Ab heute gehst Du mit einer anderen Einstellung an Dein Leben heran – denn entweder nimmst Du Einfluss auf die Dinge, die Dich stören und suchst aktiv nach Lösungen oder Du nimmst Deinen Zustand einfach so an. Ohne pausenloses Beschweren hast Du gleich mehr Energie für die schönen Seiten des Lebens.

Mache Dir tagtäglich aufs Neue klar, wofür Du dankbar bist
Nimm Dir jeden Tag ein paar Minuten und denke darüber nach, was Du Tolles erlebt hast. Für welche Menschen und welche Dinge bist Du dankbar? Rufst Du Dir dies regelmäßig vor Augen, ändert sich mit der Zeit auch Deine gesamte Einstellung. Wenn Du zusätzlich notierst, worüber Du Dich freust, hast Du sogar an schlechten Tagen etwas, auf das Du zurückgreifen kannst.

Verabschiede Dich von Menschen, die Dir nicht guttun
Es gibt sicherlich die eine oder andere Person in Deinem Leben, die Dir immer wieder den letzten Nerv raubt. Wie Du solche Menschen erkennst, liest Du hier.

Ein glückliches und erfülltes Leben zu führen bedeutet nicht, dass Dir nie wieder etwas Schlimmes passiert. Im Gegenteil – erst durch die negativen Erlebnisse erkennt man, wie dankbar man für vieles sein kann. Mit einer positiven Lebenseinstellung kannst Du Deine Energiereserven aber schon vorsorglich für schlechtere Zeiten auffüllen und schließlich die nötige Kraft aus ihnen schöpfen, wenn es einmal stürmischer wird.

Du interessierst Dich für eine psychologische Beratung?

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